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Newsletter

  Sehr geehrter Newsletter-Leser,

ich begrüße Sie ganz herzlich zur ersten Ausgabe unseres Pegasus-Projekt®-Newsletters. Unser Newsletter wird zwei bis vier Mal jährlich in unregelmäßigen Abständen erscheinen.

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie bereits mit Pegasus-Projekt® in Kontakt standen oder den Newsletter auf unserer Internetseite bestellt haben. Wenn Sie in Zukunft keine weiteren Pegasus-Projekt®-Newsletter erhalten möchten, folgen Sie bitte dem Link am Ende dieses Newsletters.

Wir möchten Sie teilhaben lassen an intensiven, bewegenden Momenten zwischen Mensch und Pferd, an Entwicklungsprozessen, herzhaftem Lachen und tiefgreifenden Erkenntnissen. Begleiten Sie uns auf dem Weg mit Pferden und entdecken Sie mit uns Räume, in denen Mensch und Pferd einfach sein dürfen, lebendig, spontan, wild, verspielt, nachdenklich, still, gefühlvoll und wahrhaftig.

Wofür steht das Pegasus-Projekt®?

Das Pegasus-Projekt® schafft für Sie einen geschützten Raum, in dem Sie der Mensch sein dürfen und als der Mensch angenommen werden, der Sie wirklich sind - losgelöst von den Erwartungen und Konditionierungen anderer. Die Rolle des Trainers / der Trainerin sehen wir darin, Sie achtsam, respektvoll und ohne Bewertung in Ihrem individuellen Prozess der Selbsterfahrung zu begleiten.

In einem bewussten Miteinander von Menschen und Pferden im Einklang mit der Natur, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre eigenen Potentiale zu erkennen und zu leben. Dabei ist es uns besonders wichtig, die Pferde in ihrem ursprünglichen Wesen und in ihrer Selbstbestimmung zu respektieren, indem sie als Partner behandelt und nicht instrumentalisiert werden. Freiheitlichkeit und Freiwilligkeit statt Druck und Funktion!

Begeben Sie sich gemeinsam mit uns auf den Weg mit Pferden und erleben Sie:
  • Freiheit durch Bewusstheit
  • Einheit durch Beziehungsfähigkeit
  • Erfolg durch Authentizität
  • Lebensqualität durch Selbstverwirklichung
Darüber hinaus möchten wir Sie natürlich auch über unser Angebot an pferdgestützten Seminaren und Ausbildungen informieren und Sie über unsere Sonderveranstaltungen auf dem Laufenden halten. Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Nähere Informationen zu unseren Seminaren und Trainerausbildungen finden Sie auf unserer Internetseite www.das-pegasus-projekt.com

Als kleines Dankeschön finden Sie nachfolgend eine Kurzgeschichte, die im Buch „Morgens, Mittags und Abends Hafer“ erschienen ist. Das Pegasus-Projekt® mit seinen zwei- und vierbeinigen Mitarbeitern wünscht Ihnen schöne Feiertage und einen guten Start in ein bewusstes und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihre
Susanne E. Schwaiger


Eine Kurzgeschichte von Susanne E. Schwaiger, erschienen in Gesa Grünewald „Morgens, Mittags und Abends Hafer“ (2003) Seite 22-29:

Begegnung von Sein und Sein

Der Himmel war tiefblau, die Luft noch angenehm frisch von der Kühle der Nacht. Bald schon würde die Sonne uns mit hochsommerlichen Temperaturen verwöhnen. Auf diesem kleinen Flughafen war es war noch sehr ruhig. Offensichtlich war ich der erste Passagier an diesem Tag. Die Dame am Schalter schenkte mir ein freundliches Lächeln als ich eincheckte.   Mit meinem Aktenkoffer und einer Bogenpeitsche in der Hand ging ich zur Passagierkontrolle. Mit einem amüsierten Blick musterte der Sicherheitsbeamte mein ungewöhnliches Handgepäck. Inzwischen kannten mich die meisten Sicherheitsleute an diesem Flugplatz schon und so kam ich um die früher übliche Debatte, ob eine Pferdepeitsche eine Gefährdung für den Piloten darstellen könnte, diesmal herum. Der Mann in Uniform lachte nur und scherzte: „Ist die Peitsche für Pferde oder für Männer?“ Ich entgegnete belustigt: „Kommt darauf an!“ Wir lachten beide und sein dröhnender Bass begleitete mich hinauf bis in den Warteraum.

Ich dachte an mein bevorstehendes Seminar. Ein angeregter Schauer lief mir den Rücken hinunter. Es würde sicher spannend werden. Es war ein Seminar, das ich in dieser Form bisher noch nie gehalten hatte. Der Teilnehmerkreis bestand überwiegend aus Menschen, die bisher mit Pferden noch nie etwas zu tun hatten. Ich spüre eine gewisse innere Unruhe, eine seltsame Mischung aus Vorfreude, Anspannung und Neugier. Ich kannte weder die Teilnehmer, noch die Pferde, die uns für dieses Wochenende zur Verfügung gestellt wurden. Was würde mich an diesem Wochenende wohl erwarten?

Mein Flug wurde aufgerufen und ich schlenderte mit einigen anderen Fluggästen, die inzwischen eingetroffen waren zum Flughafenbus. Auf dem Rollfeld mischte sich der Duft von frischem Heu mit dem Geruch von Kerosin. Es war ein wunderbarer Tag und mir wurde bewusst, wie sehr ich meinen Beruf liebte. Konnte es etwas Schöneres geben, als mit Menschen und Pferden zu arbeiten? Es ist immer neu, immer wieder aufregend und bewegend. Im Flugzeug ging ich noch mal meinen Seminarablauf durch. Hatte ich auch nichts vergessen? Manuskript, CDs, Arbeitsseile, Spielzeug ... – Es war alles dabei.

Nach gut anderthalb Stunden hatten wir unser Flugziel erreicht. Auch hier strahlender Sonnenschein. Am Ausgang wurde ich schon erwartet. Ein kräftig gebauter Mann Ende vierzig begrüßte mich mit einem offenen, herzlichen Lächeln und stellte sich als Chris vor. Er war mir sofort sympathisch. Unterwegs besorgte er noch ein paar frische Brötchen und lud mich zu einem gemütlichen Frühstück ein. Vertieft in angeregte Gespräche verging die Zeit wie im Nu.

Pünktlich um 17 Uhr hatten sich alle Teilnehmer in Teilnehmerinnen in einem Aufenthaltsraum des Reitstalles eingefunden. Der ursprünglich eher karg und abweisend wirkende Raum mit nüchternem, asphaltgrauem PVC-Boden war von den Organisatoren liebevoll in einen heimeligen Seminarraum verwandelt worden. Überall standen Blumen und Obstteller. Eine Duftlampe verströmte verschwenderisch das klare Aroma von Lavendel. In einem Halbkreis um mich herum saßen erwartungsvoll und noch etwas unsicher zehn sehr unterschiedliche Menschen. Es war unverkennbar, hier wartete eine echte Herausforderung auf mich. Die jüngste Teilnehmerin war 8 Jahre alt, der Älteste Ende sechzig. Drei Teilnehmer hatten bereits sehr viel Pferdeerfahrung, für die anderen war es absolutes Neuland. Auch waren die unterschiedlichsten Temperamente und Charaktere vertreten. Für einen flüchtigen Moment wurde mir etwas bange. Nun gab es kein Zurück mehr. Chris und seine Frau Lena nicken mir aufmunternd zu.

In unserer ersten Vorstellungsrunde viel mir gleich ein älteres Ehepaar auf. Die Frau, sie hieß Hilde, wirkte sehr distanziert und musterte mich provokativ mit vorgeschobenem Kinn. Ihr Mann Hermann war mit 68 Jahren der älteste. Von Chris wusste ich, dass er schwer krebskrank war. Hermann war aschfahl im Gesicht und sah resigniert und verhärmt aus. Schon sehr bald fand die Gruppe trotz der großen Altersunterschiede dennoch sehr gut zusammen. Und, nach dem Hilde mir erklärt hatte sie sei ein Distanztyp und lehne spontane Nähe ab und ich sie darauf hin herzlich in den Arm genommen hatte, taute auch sie auf. Wir Menschen sind manchmal schon etwas  kompliziert. Oft schrecken wir andere mit unserer Unnahbarkeit ab, weisen sie sogar zurück, obwohl wir uns nach Nähe und Aufmerksamkeit sehnen.

Am nächsten Tag begegneten wir zum ersten Mal den Pferden. Ich war selbst sehr gespannt, welche Lektion sie uns beibringen würden. Wir hatten die drei Pferde, die uns zur Verfügung gestellt wurden unter den Teilnehmern verlost. Auch ich kannte nur die Namen der Pferde, hatte diese vorher aber nicht gesehen. Zuerst kam das Pferd einer Teilnehmerin welches sie mitgebracht hatte. Eine Araberstute namens Sefira. Sie war sehr nervös und unsicher. Die „Patengruppe“ um die Stute nahm zu ihr Kontakt auf und einzeln durfte jeder von ihnen einen Dialog von Mensch zu Pferd mit ihr beginnen. Sefira wurde ruhiger und entspannte sich zusehends. Das zweite Pferd war ein fuchsrotes Pony. Apathisch stand es in dem abgesteckten Viereck und hatte sich völlig in sich selbst zurückgezogen. Die Patengruppe von „Fritzi“ setzte alles daran, den traurigen Tropf wieder in einen lebenslustigen Kobold zu verwandeln. – Und, als die Mitglieder der Patengruppe ihr eigenes inneres Kind wieder zum Leben erweckten, sprang der Funke der Begeisterung über und Mensch und Pferd begannen frei und ungezwungen miteinander zu spielen.

Als letztes kam Raven. Ein riesiges Pferd von etwa 1.80 Metern Widerristhöhe, pechschwarz mit drei weißen Fesseln und einem weißen Stern auf der Stirn. Ein Traum von einem Pferd. Seine Besitzerin ritt auf ihm in die Halle ein und genoss offensichtlich unsere tiefe Bewunderung. Raven sah aus, als wäre er eben vom Grand Prix gekommen. Ausstaffiert mit Sattel, weißer Schabracke, gezäumt auf Kandare und an den Beinen weiß bandagiert. Seine Reiterin makellos in weißer Reithose und weißem T-Shirt, akkurat geputzten Lederreitstiefeln mit silbrig glänzenden Sporen daran. Elegant sprang sie von Ravens Rücken. Wir begrüßten sie höflich und dankten ihr, dass sie uns ihr Pferd zur Verfügung stellen wollte. Ihr geschmeicheltes Lächeln fror allerdings etwas ein, als ich sie bat, Raven abzusatteln und völlig blank, so wie Gott in schuf, in das Viereck zu stellen. Kaum war der Rappe frei, rannte er hin und her, wieherte verzweifelt und das stolze Pferd von gerade eben verwandelte sich in ein ängstliches Häufchen Elend. Obwohl niemand etwas von ihm wollte und auch den beruhigenden Worten seiner Besitzerin zum Trotz, steigerte er sich sehr schnell in einen beinahe hysterischen Zustand. Raven war bald  schweißgebadet. Seine angstvoll aufgerissenen Augen verrieten seinen inneren Zustand. Er war beinahe in Panik. Uns Menschen nahm er überhaupt nicht wahr. Er schaute über unsere Köpfe einfach hinweg, was bei seiner Größe auch nicht schwer fiel. Nach ein paar Minuten ging ich zu ihm ins Viereck und versuchte ihn zu beruhigen. Er schien mich gar nicht wahrzunehmen. Es gelang mir schließlich ihn in einer Ecke zu stoppen und ihn durch Abschneiden des Fluchtweges dort zu halten. Ich hoffte, wenn er erst einmal zum Stehen gekommen war, würde er feststellen, dass er nicht in Gefahr war und sich beruhigen. Als er so in der Ecke stand und ich noch gut sechs oder sieben Meter entfernt regungslos verharrte, zog sich das ganze Pferd zusammen. Er hielt den Kopf etwas gesenkt, nahm seine Hinterbeine so weit wie möglich nach vorn unter seinen Rumpf und klemmte den Schweif ein. Die kleine Nadine mit acht Jahren platze heraus: „Er hat Angst, dass er was falsch gemacht hat und du ihn nun bestrafst!“ Kaum hatte das kleine Mädchen diesen Satz gesprochen, verließ Ravens Besitzerin wütend die Halle und knallte die Tür zu. Als sie weg war, entspannte sich der Rappe etwas und kaute ab.

Gerade, als ich sagen wollte, dass es wohl für einen Ungeübten zu gefährlich sei, mit diesem Pferd zu arbeiten, erhob sich Hermann, nahm wortlos ein Arbeitsseil und ging an mir vorbei ins Viereck. Ich wollte ihn noch zurückhalten, doch Chris hielt mich am Ärmel fest und flüsterte: „Warte ab!“ Hermann war kaum im Viereck, da war das riesige Pferd interessiert seinen Kopf herum und beobachtete diesen alten Mann, der langsam im Viereck seinen Weg ging. Man sah es Hermann an, dass die Krankheit im schwer zugesetzt hatte. Sein Gang war kraftlos, seine Schultern hingen müde herab. Hermann war kaum einige Meter gegangen, da setzte sich Raven in Gang. Mit entspannt gesenktem Hals steuerte er langsam auf den alten Mann zu. Respektvoll hielt er etwa anderthalb Meter vor Hermann. Ruhig und gelassen, so als habe er schon immer mit Pferden zu tun gehabt, ging Hermann auf das große Pferd zu und berührte es an seiner Schulter. Raven wandte vorsichtig den Kopf und berührte seinerseits Hermann ganz zart mit der Nase an dessen Schulter. Ein Augenblick   vollkommener Hingabe. Wir alle, die von außen beobachteten, was da drinnen zwischen Mensch und Pferd geschah, waren tief bewegt. Es war ein ehrfürchtiger Moment. Es geschah etwas, was nicht zu erklären war, es begegneten sich Sein und Sein. Auf dieser Ebene bedurfte es keiner Methode, keines Fachwissens. Jegliche Angst, jegliche Anspannung schien von Raven abgefallen zu sein. Hermann berührte das Pferd behutsam an seinen Nüstern und das große Pferd drückte seine weiche Nase vertrauensvoll in Hermanns Hand. Hermann wandte sich ab und steuerte sichtlich bewegt den Ausgang an. Kaum war Hermann außerhalb des Vierecks, begann Raven zu toben. Seine Hufe knallten aufgebracht gegen die Bandenwand, dann galoppierte wild auf die Absperrung zu. Es war klar, das Pferd würde nun gleich versuchen über die Bänder zu springen. Lena rannte zu Hermann und sprach eindringlich auf ihn ein. Daraufhin kehrte der alte Mann zurück ins Viereck. Augenblicklich beruhigte sich Raven. Die beiden standen noch einige Minuten beieinander und Hermann sprach auf den gewaltigen Rappen ein. Gelassen und zufrieden fing das Pferd an zu gähnen. Seine Gesichtszüge waren ganz weich geworden und seine Augen entspannt. Da Raven sofort unwillig wurde, sobald ein anderer sich ihm näherte, erklärten wir Hermann wie man einem Pferd ein Halfter anlegt und wie man es führt. Problemlos konnte Hermann, der zum ersten Mal in seinem Leben einem Pferd so nahe war, den Rappen in die Box führen.

Sehr bewegt erzählte uns Hermann anschließend, was zwischen ihm und dem Pferd abgelaufen war: „Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass ich da rein muss, zu diesem aufgebrachten Pferd. Es war fast wie ein innerer Zwang. Ich spürte, wir hatten etwas Gemeinsames. Als ich ihn berührte wurde mir bewusst, mein ganzes Leben lang hatte ich bisher immer nur funktioniert. Ich war ein Topmanager gewesen, war sehr erfolgreich, einer der Besten, aber richtig gelebt habe ich eigentlich nie. Ich dachte an Karriere, Geld und Macht. Nicht einmal für meine Frau hatte ich Zeit.“ Er wandte sich Hilde zu, die mit Tränen in den Augen neben mir stand. So hatte sie ihren Mann sicher noch nie erlebt. Hermann sprach weiter: „Ich war in der Maschinerie völlig aufgegangen und hatte irgendwann ganz vergessen, dass es noch etwas anderes gibt. Ich habe mich in diesem Pferd plötzlich gespiegelt gesehen und gespürt, welchen Preis ich dafür in meinem Leben bezahlt habe und nicht nur ich, auch meine Frau.“ Mit bewegter Stimme fuhr er fort: „Ich habe zu diesem Pferd gesagt: ’Ich verstehe dich.’ Und ich spürte eine sehr innige Herzensverbindung. Das Pferd hat mir so vieles über mich selbst bewusst gemacht.“ Er ging auf seine Frau zu, legte den Arm um sie und sagte: „Ich verspreche dir, ich werde jetzt immer für dich da sein, bis zum Schluss“. Schweigend verließen die beiden die Halle und ließen uns tief bewegt zurück.

Am nächsten Morgen traute ich meinen Augen nicht. Aus der Reithalle klang fröhliches Lachen und das Gekicher eines Mädchens. Herman und Hilde spielten mit Nadine Ball. Es sah aus, als spielten Oma und Opa mit ihrem Enkel. Was war da nur über Nacht aus den wie sie über sich selbst sagten, überzeugten Großstadtmenschen ohne Kind und Haustier geworden? Das Erlebnis mit Raven hatte die ganze Gruppe verändert. Alle waren ein gutes Stück zusammengerückt. Ich blickte in strahlende, wache Augen und entspannte Gesichter. Nicht nur die Menschen, auch die Pferde hatten sich verwandelt. Die Araberstute zeigte sich ruhig und wesentlich selbstbewusster, die Resignation war von unserem roten Pony gewichen und Raven war ebenfalls ein Stück weit mit uns Menschen wieder versöhnt. Auch die anderen Mitglieder seiner Patengruppe durften ihm nun nahe sein und ihn berühren. Wobei sein Favorit eindeutig Hermann blieb.

Nicht nur Hermann gelangte zu wichtigen persönlichen Einsichten. Es stellte sich heraus, dass sich alle Mitglieder einer Patengruppe mit der Problematik ihres Patenpferdes sehr gut identifizieren konnten. Sefiras Paten wünschten sich alle mehr Selbstbewusstsein und stellten erstaunt fest, dass sie durch die Begegnung mit diesem Pferd, einen besseren Zugang zu ihrer inneren Kraft fanden. Fritzis Paten stellten einstimmig fest, dass sie zu wenig Freude und Spaß in ihrem Leben hatten und genossen es sichtlich, im Spiel wieder mehr Spontaneität und Lebensfreude zu erleben. Die Patengruppe um Raven fand ihre Übereinstimmung in zu starker Funktionalität und beschlossen künftig bewusst in ihrem Leben Freiräume zu schaffen. Die Verlosung der Patenpferde hatte wieder einmal gezeigt, dass es keine Zufälle gab. Jeder hatte den richtigen vierbeinigen Partner gezogen. Eine alte Weisheit besagt: „Der Zufall ist das Pseudonym Gottes, wenn er es vorzieht, inkognito zu bleiben.“

Als ich nach diesem Seminarwochenende wieder im Flugzeug saß fühlte ich mich unendlich reich beschenkt. Diese Menschen und Pferde standen mir sehr nahe und sie begleiten mich in meinem Herzen bis heute.
 
 
 
 
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